Hilfe Geländepraktikum Obdachlosigkeit

Hilfe Geländepraktikum Obdachlosigkeit

Beitragvon arnold81 » Mittwoch 5. Mai 2010, 21:47

Hallo zusammen,
im Rahmen eines Geländepraktikums der Uni mussten wir eine Forschung in Nürnberg durchgeführt, bei der man die humangeogr. Methoden erlernen sollte. Problem ist, dass uns die Uni keine Hilfestellungen dazu gibt- uns relativ allein lässt und ich nicht weiß, wie ich den anstehenden Forschungsbericht anpacken soll... Thema der Forschung war Obdachlosigkeit in Nürnberg- konkret die "Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit marginalisierter Menschen" in der Stadt. Jede Gruppe (immer zu zweit) sollte sich im Rahmen dieses größeren Themas ein "Spezialgebiet" überlegen- wir haben uns für die "Wiedereingliederung obdachloser Jugendlicher in die Gesellschaft, durch Vergabe von Lehr- und Arbeitsstellen" entschieden. Haben in der Stadt auch mit vielen Akteuren, die daran beteiligt sind (u.a. Streetworker, Jugendamt, Sozialamt, Notunterkünften, SOS Kinderdorf, obdachlosen Jugendlichen etc.) gesprochen- also da ist alles vorhanden. Jetzt muss ich für den Forschungsbericht meine (unsere) Erkentnisse in eine THEORIE einbetten- und das ist das große Problem. Welche Theorie könnt ihr empfehlen, die das Thema aufgreift und mit dem ich meine Forschungen ausbauen kann. Ich bin da bisher nicht weiter gekommen... Wie schreibe ich weiterhin einen Forschungsbericht, die neue Erkentnisse beinhalten soll, obwohl ja alles was wir in Nbg. erfahren haben, Wissen ist, was schon vorhanden ist? Kann evtl. auch jmd. Literatur empfehlen?

Schonmal vielen Dank für die Hilfe.
Grüße,
arnold.
arnold81
 
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Re: Hilfe Geländepraktikum Obdachlosigkeit

Beitragvon fAn » Donnerstag 6. Mai 2010, 10:31

Endlich mal was zur Armutsforschung hier, versuche das nun schon eine Weile in verschiedenen Projekten zu betrachten.
Als Grundlage erstmal ein sehr kurzes, aber empfehlenswertes Kapitel über Wohnungslosigkeit und Obdachlose in: Rainer Geißler - Die Sozialstruktur Deutschlands, Vs Verlag 2008. Als Theorie würde ich den Lebenslagenansatz aus der Soziologie empfehlen, damit kannst Du Deine Erkenntnisse überprüfen ob und in welcher Weise Betroffene in der Gesellschaft inkludiert sind oder ob in Bereichen noch Deprivation besteht.
fAn
 
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