Wieviel Technik verträgt eine Vorlesung?

Für einen besseren Geographieunterricht an deutschen Schulen :-)

Beitragvon Federwolke » Montag 3. Januar 2005, 23:54

Hallo MisterX

MisterX hat geschrieben:
... aber bei einem solchen ?Vorwurf? :-? :



Weshalb so eine heftige Reaktion? Einfach den "Vorwurf" nicht aus dem Zusammenhang reissen sondern das unmittelbar davor und dahinter geschriebene mit beachten, und schon ist das Problem gar keins mehr ;)

Das mit der Uni wechseln ist auch nicht für alle so einfach. Schliesslich muss ich mir noch meine Brötchen nebenbei selbst verdienen. Und was würde das bringen? Schlechte Dozenten gibt es überall, wenn ich mich so umhöre.

Gruss
Die Federwolke
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Beitragvon MisterX » Dienstag 4. Januar 2005, 12:48

Oops - als heftig war meine Reaktion nicht gedacht. Tschuldigung, wenn es so angekommen ist. Und das mit dem Vorwurf war etwas überspitzt gemeint.

Monsieur Iks
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Beitragvon glimmerschiefer » Montag 18. April 2005, 22:01

um dem ganzen einen etwas späten abschließenden beitrag aus "aktuellem" anlass zu geben nun diese zeilen.
mit meinem beitrag über "vergilbte" sich wiederholende folien meinte ich ausdrücklich analoge durchlichtbildvorlagen und KEINE (huch habe ich gerade großbuchstaben verzapft?) digitalen vektordaten in rasterdarstellung. ;)
allerdings kann ich nicht von meiner leichten antipathie gegenüber digitalen darstellungen in der lehre loskommen. wobei mir eine kürzlich miterlebte - im übrigen sehr kurzweilige - vorlesung ein ideales beispiel anbietet.
ich habe mein bild von der entstehung von schichtstufen teilweise überdenken bzw. berichtigen müssen. und das nur aufgrund der beschreibenden darstellung dieser morphologischen form an der tafel. wenn auch das ganze schlecht zu erkennen war weil es a) zu dunkel im raum war und b) durch die blendwirkung der digitalen abbildung über der tafel zu "kontrastverlusten" kam. eine skizze kann nun mal die aufnahme eines sachverhaltes auf das wesentliche beschränken. und das waren nun in diesem falle lediglich ein paar (oft korrigierte ;) ) Striche und eine super verbale erklärung dazu.

naja, ich hoffe ich fache damit nicht erneut eine zu hitzige diskussion an.
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Beitragvon glimmerschiefer » Montag 18. April 2005, 22:10

ach ja, falls jemand mit mir auch diese vorlesung mitverfolgt hat. dieses foto vom schichtstufenmodell, erschien das eher wie ein "prozessmodell" an dem man tatsächlich die ablaufenden vorgänge, die zur bildung dieser stufe führten, nachvollziehen kann? hat man damit sozusagen wirklich den wasserhaushalt und physikalische prozesse (hangverlagerungen) simuliert?
oder sah die geschichte eher aus wie eine sehr detailverliebte "starre" abbildung der normalerweise ablaufenden prozesse?

erstere variante wäre natürlich viel interessanter - vor allem in hinblick auf die lehre. schließlich kennte man ja derartige "wirklichen" modellierungsversuche auch aus der geologischen ecke.
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Beitragvon Arno » Dienstag 19. April 2005, 09:50

ich schlage vor, Du versuchst in der Rubrik Geomorphologie eine Diskussion über die Genese von Schichtstufen anzuleiern - fände ich wirklich interessant - und nicht kryptische Bemerkung über eine Vorlesung abzulassen, die im Forum sowieso kaum jemand gesehen haben dürfte.
Modellierungen der Schichtstufengenese gibt es z.B. von Frank Ahnert. Ein kleiner Einblick ist auch in seinem Geomorph-Lehrbuch zu finden.
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