Handout für Gotik! Erdkunde Untericht Man könnte die Gotik a

Für einen besseren Geographieunterricht an deutschen Schulen :-)

Handout für Gotik! Erdkunde Untericht Man könnte die Gotik a

Beitragvon niklas m » Mittwoch 7. Juli 2004, 12:29

Gotik (1150 - 1500)




Portal mit Bogenfeld (Tympanon) Man könnte die Gotik auch als Weiterentwicklung der Romanik bezeichnen. Doch die Verwendung des Spitzbogens als architektonisches Element erlaubte ganz andere Aussagen im Baustil. Der geknickte Bogen ist dem Rundbogen statisch weit überlegen. Durch das System von Strebepfeilern war es möglich, die massiven Mauern der Romanik in einer skelettartigen Konstruktion auf Säulen zu stützen.. Das Kirchengebäude wurde zum Abbild des Himmels, Die Hochschiffwand Die Schubkraft des Deckengewölbes wird auf die Dienste übertragen. Dienste sind der Wand oder dem Pfeilerkern vorgeordnete Halbsäulen, die bis zum Boden reichen. Am Verlauf der gebündelten Dienste, die an der Decke in die Rippen, die das Gewölbe tragen, übergehen, lässt sich der Kräfteverlauf des gotischen Gebäudes ablesen. Die Arkaden (Bogenreihen) trennen mit ihren Pfeilern das Mittelschiff von den Seitenschiffen. Darüber befindet sich das Triforium, eine art Balkon hinter einer kleinen Arkadenreihe. Über dem Triforium liegt das Fenstergeschoß. Die Bogenfelder der Fenster schmückt das Maßwerk.
Hochschiffwand Die Portale an den Fassaden wurden mit lebensgroßen Steinfiguren geschmückt. Im Bogenfeld (Tympanon) über den Türen stellte man eine Bibelszene dar. Über den Portalgiebeln befindet sich das Rosengeschoß mit der Fensterrosette farbigem Glas. Zusammen mit den Glasmalereien der Fenster taucht sie das Kircheninnere in ein überirdisches Licht, so dass der Eindruck, die Kirche sei eine Himmelsgleich, entsteht.Die Bauhütte In der Nähe der Baustelle wurde vor Baubeginn aus Holz eine Barrackenstadt errichtet, in der die am Bau beteiligten Steinmetzen und Bildhauer ihre Arbeit unter Aufsicht des Hüttenmeisters verrichteten. Er war der Architekt des Baues, der seine Ideen in Werkbüchern verzeichnete. Sein Vertreter, der Parlier, überwachte die praktischen Arbeiten. Wenn ein Steinmetz einen Stein vollendet hatte, schlug er ihm sein Steinmetzzeichen ein. 800 Arbeitsstunden für einen einzigen Schmuckstein waren keine Seltenheit.Die Bauhütte wanderte von Baustelle zu Baustelle. Ihre Tradition hat sich bis heute in den Dombauhütten.

Grundriss einer Kathedrale


Die Bildhauerei

Wie alle Kunst des Mittelalters stand auch die Bildhauerei der Gotik im Dienst der christlichen Heilsverkündung. Während die blockhafte romanische Skulptur noch mit der Wand, an der sie stand, verbunden war, löste sich die gotische Figur und stand einzeln. Starke Ausbildung der Gewandfalten lassen den real gestalteten Körper darunter erahnen (gotische Gewandfigur). Neben den Heiligenfiguren werden zunehmend Andachtsbilder geschaffen:Pieta: (Madonna mit Christusleichnam auf dem Schoß)Christus - Johannes - GruppenChristus - Apostel - GruppenAnna Selbdritt ( Anna mit Tochter Maria und Enkel Jesus) Es entstehen große Schnitzaltäre, deren Figuren miteinander zu sprechen scheinen und deren Gedanken und Gefühle ablesbar sind. Holzskulpturen sollen so lebenstreu wie möglich sein und werden deshalb bemalt .


Malerei


Die Glasmalerei erlebt in der Gotik eine ungeahnte Blüte. Sie war am besten geeignet, die Schönheit des Himmels in den Kathedralen zu verdeutlichen. Die Freskomalerei leistete auch in der Gotik ihre Aufgabe genauso wie die großformatigen Wandteppiche. Die prachtvollen Miniaturen der Buchmalereien schmückten neben den Bibeln auch Gebetbücher und weltliche Handschriften. In der Tafelmalerei, der Malerei auf beweglichen Bilduntergründen, löst die Ölfarbe die Tempera (Eigelb + Pigment + Harz) allmählich ab. Der Blattgoldhintergrund wird durch die wirklichkeitsgetreue Gestaltung (Landschaft, Innenraum) ersetzt.
Die Maler der Gotik versuchten das zu malen, was sie sahen. Sie wollten eine räumliche Darstellung schaffen. Trotzdem wurden untergeordnete Figuren im Bild übertrieben klein dargestellt und oft Spruchbänder eingefügt. Perspektivische Konstruktion beherrschten sie noch nicht.Obwohl noch immer christliche Themen überwiegen (Flügelaltäre), stellten die Maler in der Zeit des höfischen Lebens und des entstehenden Bürgertums auch weltliche Szenen (Jagd, Turnier, Minnegesang) dar.
niklas m
 
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Beitragvon karlmay » Donnerstag 8. Juli 2004, 16:26

und ?
karlmay
 
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Beitragvon Silur » Freitag 9. Juli 2004, 18:49

gut zu wissen :P
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Beitragvon Arno » Montag 12. Juli 2004, 13:24

Hi Nickie,

guter akademischer Brauch: Immer Quelle angeben, in diesem Fall:
http://www.artefax.de/kunsterziehung/gotik.html
Arno
 
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Beitragvon Silur » Montag 12. Juli 2004, 18:49

hihi lol :P :P :P

gute ausarbeitung^^
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