Bodenbeschaffenheit der immerfeuchten Subtropen

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Bodenbeschaffenheit der immerfeuchten Subtropen

Beitragvon Kathy43 » Montag 10. Januar 2011, 22:39

Hallo,
ich muss zur Zeit über die Subtropen ein Referat machen.
Leider findet man zu dem Thema nur sehr wenige Sachen, vor allem
weil es in 3 Bereiche aufgeteilt wird.
Jetzt suche ich noch ein paar Stichpunkte zur Bodenbeschaffenheit der
Immerfeuchten Subtropen. Bitte keine Fremdwörter (denn so was finde
ich nur im Internet).
Würde mich sehr über Hilfe freuen.
MfG
Kathy43
 
Beiträge: 1
Registriert: Montag 10. Januar 2011, 22:35

Re: Bodenbeschaffenheit der immerfeuchten Subtropen

Beitragvon Arno » Donnerstag 20. Januar 2011, 14:37

vermutlich bist Du im falschen Teil des Forums gelandet (Bodengeographie wäre sicher treffender gewesen). Vlt. verschieben die Admins den Thread ja dorthin.
Da Du um die Vermeidung von Fachbegriffen bittest und der von Dir gebrauchte Begriff "Bodenbeschaffenheit" ja auch schon keiner ist, vermute ich, das Referat ist für die Schule, vermutlich Mittelstufe. Richtig?

Ich nehme ferner einmal an, dass Du die gesamten ST behandeln sollst, was bodengeographisch eigentlich eine sehr umfangreiche Aufgabenstellung ist, da sich die drei klimatischen Subzonen der ST in dieser Hinsicht gravierend unterscheiden (das meinst Du ja vermutl. mit den drei Bereichen).

Auf diesem Niveau müsste folgendes eigentlich genügen:
In den winterfeuchten ST des Mittelmeergebiets dominieren rote Böden, die aus Rückständen bei der chemischen Lösung von den dort weit verbreiteten Kalksteinen entstanden sind. In anderen Bereichen der winterfeuchten ST sind die Böden denen bei uns in Mitteleuropa recht ähnlich: Sie haben eine eher braune Farbe und entstehen durch chemische Prozesse, bei denen Mineralien aufgelöst werden, und durch die Verlagerung von feinsten Bestandteilen vom Ober- in den Unterboden.
In den immer-/sommerfeuchten Subtropen ist meist mehr Wasser vorhanden, welches im Laufe der Zeit die B. ziemlich ausgelaugt hat (wenn auch nicht so stark wie oft in den Tropen), so dass sie nur noch wenig Nährstoffe besitzen und halten können.
In den trockenen ST ist die Bandbreite am größten: Einerseits gibt es extrem ausgelaugte B. aus Zeiten, in denen das Klima viel feuchter war als heute. Zum anderen gibt es Böden aus zusammengeschwemmten feinen Teilchen mit eingearbeiteten Pflanzenresten, das sind wenn sie nicht versalzt sind die nährstoffreichsten Böden der Zone. Und dann gibt es oft noch Salzböden, insb. dort wo das Grundwasser nahe an der Oberfläche steht.
Arno
 
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