geöffnete gebiete chinas!

Seien es Entwicklungsprobleme in Indien, oder der wirtschaftliche Boom und die Marktöffnung in China. Diskussionen rund um Asien finden hier statt.

geöffnete gebiete chinas!

Beitragvon sahara » Mittwoch 24. Januar 2007, 23:13

ich habe eine frage bezüglich china.
und zwar öffnete die regierung zunächst nur im osten und süden chinas gebiete für ausländische investoren sowie den ex-und import. welche gründe sind da zu nennen?
sie wollte zunächst marktorientierte reformen testen, es sollte als beispiel für das binnenland sein...
könntet ihr mir vielleicht noch gründe nennen???

das wäre super! danke. ganz liebe grüße!
sahara
 
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Beitragvon TCLo » Donnerstag 25. Januar 2007, 11:23

Dieser Link inklusive der fortführenden dürfte Dir sicher weiter helfen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderwirtschaftszone

Sonderwirtschaftszone

Volksrepublik China [Bearbeiten]

Die Sonderwirtshaftszonen der Volksrepublik China

Bei den chinesischen Sonderwirtschaftszonen steht Sonder vor allem für das Wirtschaftssystem und die Wirtschaftspolitik. Das bedeutet, dass die Zentralregierung den Sonderwirtschaftszonen das Recht gibt, eine besondere Wirtschaftspolitik zu verfolgen. Es gibt besondere Steuervergünstigungen für Investitionen in den Sonderwirtschaftszonen. Das Wirtschaftssystem der Sonderwirtschaftszonen beruht auf den folgenden vier Prinzipien:

- Die Bautätigkeit erfolgt, um ausländisches Kapital anzuziehen und zu nutzen
- Die vorherrschenden wirtschaftlichen Subjekte sind chinesisch-ausländische Joint Ventures und Partnerschaften sowie ausländische Unternehmen
- Die Produktion ist vorrangig für den Export bestimmt
- Die wirtschaftlichen Aktivitäten werden vom Markt bestimmt.

Sonderwirtschaftszonen haben in der nationalen Planung (inkl. der Finanzplanung) einen Sonderstatus und haben in ihrer Wirtschaftsverwaltung die gleichen Rechte wie eine Provinz. Die lokale Regierung einer Sonderwirtschaftszone hat das Recht zur Gesetzgebung.

Liste der Sonderwirtschaftszonen:
Provinz Guangdong: Shenzhen, Zhuhai, Shantou
Provinz Fujian: Xiamen
die gesamte Provinz Hainan

Auch die ehemals britischen und portugiesischen Pachtgebiete Hongkong und Macau gelten als Sonderwirtschaftszonen, haben aber größere innenpolitische Autonomie (Sonderverwaltungszone). Darüber hinaus hat die Volksrepublik die gesamte Küste von der koreanischen bis zur vietnamesischen Grenze (ausgenommen die Mündung des Huang He) zum offenen Küstengebiet sowie die Häfen Dalian (ehemaliges russisch-japanisches Pachtgebiet), Qinhuandgao, Tianjin, Yantai (nahe dem ehemals britischen Pachthafen Weihai), Qingdao (ehemals deutsch-japanisches Pachtgebiet Tsingtao), Lianyungang, Nantong, Shanghai, Wenzhou, Fouzhou, Guanggzhou (Kanton), Zhanjiang (ehemals französisches Pachtgebiet) und Behei zu offenen Küstenstädten erklärt - allesamt ehemalige Vertragshäfen. Zudem wurden zahlreiche Städte im Landesinneren erneut geöffnet.
http://www.geodok.uni-erlangen.de/ - die Geographische Aufsatzdatenbank
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