Arbeitsschwerpunkt kompatibel mit Fremdsprachenkenntniss?

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Arbeitsschwerpunkt kompatibel mit Fremdsprachenkenntniss?

Beitragvon bwar » Donnerstag 22. Januar 2009, 21:42

Hallo!
Nach einiger Zeit melde ich mich mal wieder. Nicht nur, um Grüße zu hinterlassen, nein ich hätte auch eine wichtige Frage, die bestimmt auch für angehende Geographen interessant wäre. ;)

Zur Problematik:
Man hat als Geograph meist analytische/planerische/entwicklungstechnische Aufgaben zu erfüllen. Die Zeiten, wo man die Quelle des Nils suchen sollte, sind leider vorbei.
Diese Aufgaben fallen, wenn man nicht zufällig einen tollen Job in öffentlichen Ämtern bekommt, oder im Planungsbüro landet, meist im Ausland an. (Zumindest sind das meine Erfahrungen bei der Jobsuche)


zu meiner Ausgangslage
Ich studiere Geographie und spezialisiere mich in Geologie, sowie Botanik. Bis auf Englisch und ein wenig Japansich kann ich keine weiteren Fremdsprachen aktiv nutzen.
Später möchte ich mich mit der Thematik der anthropogenen Lebensräume beschäftigen.
Das geht mehr in Georisikoforschung und Geoökologie (aber auch Stadtökologie).
Der Aufhänger ist der, dass die Menschen in verschiedensten Ländern sich ihrer Lebensgrundlagen berauben, veränderten Klimabedingungen ausgesetzt sind, sich die Lebensräume (Stadt und Land) in ihrer Funktion und Nutzung verändern.
Ich interessiere mich, wie man die Lebensräume bewerten und mit ihnen umgehen kann, sowie vorallem nachhaltig nutzt.
Die Richtung geht in "advanced Science". So eine Art "wie kann man in Zukunft mit den "neuen" natürlichen Bedingungen leben?"




Fragestellung
Da mir einfach der Überblick fehlt, frage ich einfach mal in die Runde der Erfahrenen: Welche Gebiete auf der Erde haben, oder werden sich später mit derartigen Problemem beschäftigen müssen?

Ein Beispiel wäre z.B. Spanien. Den Begriff Desertifikation kann man fast schon laut aussprechen. Dies wäre ein Schwerpunkt.

Ich würde aber gern weiter weg. :-)

Am liebsten wäre mir Japan. Doch dieses Land ist wie Deutschland. Die lösen ihre Probleme selber und müssen keine Experten importieren.
Oder sind jemanden Einsatzgebiete bekannt?

Was für Tipps könnt ihr mir geben?
Welches Land würdet ihr für die Zukunft empfehlen? Entsprechend wäre es doch sinnvoll, die Sprache halbwegs zu erlernen.


Am Erlernen von Sprachen habe ich Spaß, sodass ich mir die Arbeit nicht aufzwingen muss.

Ich hoffe, ich habe nicht zu viel geschrieben, um eine kurze Antwort zu erhalten. ;)

VG,

bwar
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Beitragvon haarnasenwombat » Freitag 23. Januar 2009, 14:17

Puh, schwere Frage, da ja keiner in die Zukunft sehen kann (zumindest verfüge ich leider über keine derartige Kristallkugel ;)).

Im Arbeitsmarkt allgemein würde ich skandinavische Sprachen lernen, da ich im Privaten von immer mehr Bekannten mitbekomme, dass sie dort ihr berufliches Glück suchen - und finden. Und nur mit Englisch kommt man hier nicht weit.

In Deinem speziellen Bereich würde ich ja grob auf Afrika oder Südamerika tippen, wobei hier meines Erachtens eher der nordafrikanische Teil wohl eine größere Rolle spielen wird, da hier auch bereits in Sachen nachhaltiger Tourismus einiges gemacht wird. Von daher würde sich Französisch und Spanisch anbieten.

Im asiatischen Raum wird in China ja einiges getan und ich kenne auch Deutsche, die dort arbeiten. Experten aus dem westlichen Ausland sind hier schon gerne gesehen, aber inwieweit hier in Sachen Geo-/Stadtökologie etwas gemacht wird, puh....

Wie gesagt, das ist nur eine subjektive Einschätzung aus eigener Erfahrung heraus.

Bin schon gespannt auf die Meinungen der anderen.

Grüssle
"Geographie ist die Mutter aller Wissenschaften"
- Immanuel Kant -
haarnasenwombat
 
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