the Cartist / skalierbares Suchgitter

Von der Kartierung im Gelände über Freehand oder CorelDraw bis hin zur fertigen topographischen Karte. Alles was die Kartographie betrifft, wird hier behandelt.

the Cartist / skalierbares Suchgitter

Beitragvon VolksNav » Sonntag 25. März 2012, 13:54

Hallo zusammen,

ich habe ein skalierbares Suchgitter entwickelt und suche Kartographen die Pioniergeist haben. Es soll ein Standard werden und basiert auf die Aufteilung des Horizonts in 12 Richtungen, einer Methode die Soldaten, Blinde, Piloten, Pfadfindern etc. seit mehr als 100 Jahren benutzen (warum Kartographen nicht?). Ein Videobeitrag dazu nimmt am ICA video contest 2012 teil: http://www.volksnav.de/theCartist.

Ich freue mich auf Meldungen von Interesse aber auch auf konstruktive Kritik: der Standard kann noch geändert werden.

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http://www.volksnav.de/MagicGrid
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Re: the Cartist / skalierbares Suchgitter

Beitragvon Roland2 » Mittwoch 16. Mai 2012, 21:55

Hallo,

... ich habe ein skalierbares Suchgitter entwickelt ...

nach meinem Archiv vor mindestens sieben Jahren ... also nicht mehr so brandneu.

Sorry Roland.2
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Re: the Cartist / skalierbares Suchgitter

Beitragvon VolksNav » Montag 21. Mai 2012, 09:22

.
Tja, die Frage ist, wie man "neu" definiert. Meines Erachtens, ist dieses Gitter derart brandneu dass noch niemand die Courage hatte, es einzusetzen. Innovationen brauchen nun mal Zeit, vor allem weil ich eigentlich kein Kartograph (also Fachidiot :-) ) bin.

Das Logo von Geographen.info enthält bereits ein skalierbares polares Gitter, die Idee ist insgesamt nicht neu. Wieso haben Stadtpläne kein solches Gitter? Weil ein rein polares System nicht so verbraucherfreundlich dass man sich eine Position innerhalb des Sektors auch ohne Plan vorstellen könnte.

http://wikimapa.org.br/mapeados?location_id=4724 enthält ein Beispiel für Verbraucherfreundlichkeit: die Frage "wo?" für einen Fussgängerübergang in Rio wird nicht nur mit "hier!" beantwortet, sondern auch mit einer Leitzahl die schlauer ist als die PLZ: "StatusQuo(c) RJO m9 r150", also 150 x 100m von der Christusstatue in Richtung 9 "Uhr" entfernt. Dieser slum enthält auch zwei Brücken: m9:2 r159 und m9:6 r161. Vergleicht man diese Leitzahlen, so weiss man welche 200m weiter auswärts und welche 400m "später" liegt, AUCH OHNE PLAN http://www.volksnav.de/CidadeDeDeus.

Nachdem man hier Mitdenken, mitreden, mitmachen kann/soll , würde ich mich sehr über Kommentare in diesem Sinne freuen.
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Re: the Cartist / skalierbares Suchgitter

Beitragvon Roland2 » Freitag 25. Mai 2012, 18:40

Hallo,

ich will Dich nicht niedermachen, jeder soll Ideen verwirklichen. Auch ich sage z.B., wenn ich meine Wohnung loben will, ich habe Blick ins Grüne zwischen 12 und 3. Aber da geht's schon los, von Norden her wäre nämlich 'zwischen 3 und 6' richtig. Es ist also ein rein lokales Koordinatensystem.
Wenn ich mir
http://www.volksnav.com/watchrose
ansehe, fällt mir Ähnlichkeit mit einer schiefwinkligen Abbildung ein. Warum nicht bei geographischen Koordinaten bleiben ?

Ersetzt Du vereinfacht gesagt, nicht den eindeutigen Erdmittelpunkt mit geographischen Koordinaten lediglich durch einen willkürlichen Oberflächenpunkt mit Polarkoordinaten.


Grüße Roland.2
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Re: the Cartist / skalierbares Suchgitter

Beitragvon VolksNav » Samstag 26. Mai 2012, 12:01

Hallo Roland,

danke für die Bestätigung dass imaginäre Uhren sinnvoll sein können. Allerdings benutzen Soldaten und Pfadfindern eine andere Uhr als Blinde und Piloten, deswegen hat sich dieses tool nicht durchgesetzt. Nun gibt es aber eine Convention: m12 ist die Nordrichtung, f12 ist die Frontalrichtung, i12 ist die Bezugsrichtung einer improvisierten Uhr, z. B. vom Verletzten in Richtung Berg.

Der Nutzen für den Verbraucher ist: damit lassen sich indoor, urbane und globale Systeme bilden, also kinderlogische, blindengerechte und klickbare Adressen für

- Räumlichkeiten, Fluchttüren, Feuerlöscher, Defis etc. indoor
- Kreuzungen, Haltestellen, Brücken etc. urban
- Ortschaften, Autobahnausfahrten, Brücken, Vulkane, Inseln etc. global.

Siehe auch www.volksnav.de/mapplet. Somit ergibt sich eine METRISCHE Alternative für die unterdrückte Mehrheit die eine Uhr lesen kann aber mit der Aufteilung des Horizonts in 360 Richtungen nicht klar kommt, nicht weiss wieviele Meter eine Längensekunde ist (wer kann http://www.volksnav.de/LatLon lösen?), oft rechts/links und Ost/West vertauscht, keine Pläne lesen kann http://www.volksnav.de/MapDanger etc, also etwa 5 Milliarden Menschen.

Dabei geht nichts verloren, nur Postleitzahlen und Planquadrate werden automatisch überflüssig. Wozu soll man im 3. Jahrtausend Menschen noch mit Leitzahlen belästigen die nur einem Nichtmonopolisten dient?

Die Frage "wo zum Teufel ist Wusterhausen (Dosse)?" kann über http://www.volksnav.de/BerlinMapplet oder http://www.volksnav.de/iBerlin sogar klickbar und sogar mit Berliner Kreuzungsleitzahlen beantwortet werden, z. B.

- StatusQuo(c) Berlin m10:45 r745,

also 74,5 km vom Brandenburger Tor in Richtung 10 Uhr, bzw. 4,5 km "später" als diese Richtung.

Zum wichtigen Thema Zentrierung der Uhr: ich liefere nur Vorschläge, die Entscheidung liegt beim Markt, also Nutzer, authorities, Politiker etc. Beispielsweise darf in Budapest der Pol weder in Buda noch in Pest sein, somit wird kaum jemand meinen Vorschlag Kettenbrücke verbessern können. Wo die globale Uhr zentriert wird, muss erst später entschieden werden. In http://www.volksnav.de/UNmapplet geht die Uhr vom UN Gebäude in NY aus. Ich stelle mir vor, dass jedes Reisebüro eine WatchRose an der Wand haben wird mit dem eigenen Standpunkt als Mittelpunkt ist.

Meines Erachtens, liegen nun genügend Informationen zur konstruktiven Beantwortung der Frage "why not be a Cartist?" vor, siehe http://www.volksnav.de/theCartist. Sämtliche Karten der Welt könnten neu gedruckt werden, was für ein Segen für Kartographen, die es seit Google, OSM etc. immer schwerer habe.
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